Die Schriftlesungen für die heutige Messe.
8»Du aber, Menschensohn, höre, was ich dir sage: Sei du nicht widerspenstig wie das widerspenstige Geschlecht! Öffne deinen Mund und iß, was ich dir jetzt gebe!«
9Als ich nun hinblickte, sah ich eine Hand, die sich mir entgegenstreckte, und in ihr befand sich eine Schriftrolle.
10Er breitete sie vor mir aus, und sie war auf der Vorderseite und auf der Rückseite beschrieben; und zwar standen Klagen, Seufzer und Wehe auf ihr geschrieben.
1Dann sagte er zu mir: »Menschensohn, iß, was du da vor dir siehst! Iß diese Schriftrolle und gehe dann hin und rede zum Hause Israel!«
2Da öffnete ich meinen Mund, und er gab mir jene Rolle zu essen;
3dabei sagte er zu mir: »Menschensohn, verschlucke diese Schriftrolle, die ich dir gebe, und fülle deinen Leib mit ihr!« Da aß ich sie, und sie schmeckte mir im Munde süß wie Honig.
4Darauf sagte er zu mir: »Menschensohn, auf! Begib dich zum Hause Israel und rede in meinem Namen zu ihnen!
14An dem Wege deiner Zeugnisse habe ich Freude wie über irgendwelchen Reichtum.
24Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude, meine Ratgeber sind sie.
72Die Weisung deines Mundes ist mir lieber als Tausende von Gold- und Silberstücken.
103Wie süß sind deine Worte meinem Gaumen, süßer als Honig meinem Munde!
111Deine Zeugnisse sind mein ewiger Erbbesitz, denn sie sind die Wonne meines Herzens.
131Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.
1In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus mit der Frage: »Wer ist denn der Größte im Himmelreich?«
2Da rief er ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie
3und sagte: »Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen.
4Wer sich demnach so erniedrigt wie dieses Kind hier, der ist der Größte im Himmelreich;
5und wer ein einziges solches Kind auf meinen Namen hin aufnimmt, der nimmt mich auf.«
10Sehet zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen geringschätzt! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines himmlischen Vaters.
12»Was meint ihr wohl? Wenn jemand hundert Schafe besitzt und eins von ihnen sich verirrt: wird er da nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurücklassen und hingehen, um das verirrte zu suchen?
13Und wenn es ihm gelingt, es zu finden, wahrlich ich sage euch: Er freut sich über dieses (eine) mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt hatten.
14Ebenso ist es auch der Wille eures himmlischen Vaters, daß keiner von diesen Kleinen verlorengehen soll.«